
Internationales
Aktualisierter World Food Safety Almanac
Welche Institutionen weltweit kümmern sich in welcher Weise in ihren Ländern um das Thema Lebens- und Futtermittelsicherheit? Der World Food Safety Almanac des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung bietet eine Übersicht über die jeweiligen Verwaltungsstrukturen. Das Onlineportal wurde aktualisiert und enthält jetzt auch verbesserte Filter- und Suchfunktionen. Derzeit sind 39 Länder mit ihrem Profil im Almanach vertreten.
Mehr erfahren: Externer Link:BfR World Food Safety Almanac


Fortbildungsplattform zu Risikobewertung
Mit xORA entsteht ein europäischer Überblick über geprüfte Bildungsangebote im Bereich der Risikobewertung. Die EFSAkurz fürEuropean Food Safety Authority (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)-geförderte Plattform vernetzt Anbieter und lernende Fachleute, sichert Bildungsqualität durch ein Gütesiegel und ist seit Anfang 2025 zugänglich. Das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung beteiligt sich bei der Umsetzung.
Deutsch-Koreanisches Symposium für Alternativmethoden zum Tierversuch
Anfang November trafen sich Expertinnen und Experten aus Deutschland und Korea in Berlin, um sich über wissenschaftliche Fortschritte bei der Entwicklung von Alternativmethoden für Tierversuche auszutauschen und um internationale wissenschaftliche Kooperationen auszubauen. Ziel ist die Entwicklung und Anwendung von humanen induzierten pluripotenten Stammzellen, Organoid-Kulturen, Organ-on-a-Chip-Systemen und weiteren neuen Methoden für die biomedizinische Forschung und Chemikalienbewertung. Förderer sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die koreanische Forschungsstiftung (NRF).
Abschluss BfR-Tunesienprojekt
Im November endete mit einer Abschlussveranstaltung in Tunis das fünfjährige Projekt „Stärkung der Lebensmittelsicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Tunesien“. Das Projekt wurde gemeinsam koordiniert vom BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Durch wissenschaftliche Konferenzen, Workshops, Train-the-Trainer- Programme sowie ein einjähriges Führungskräfteprogramm profitierten über 550 tunesische Fach- und Führungskräfte aus acht Ministerien, nachgeordneten Behörden sowie aus Universitäten und Forschungseinrichtungen von Ausbildungsmaßnahmen in Risikomanagement und Risikobewertung.
Mehr erfahren: Externer Link:Projektflyer Tunesien (PDF)

Personalia
Neuberufener Wissenschaftlicher Beirat
Für die sechste Berufungsperiode 2025 bis 2029 wurden 18 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in den Wissenschaftlichen Beirat des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung berufen. Sie kommen unter anderem aus den Bereichen Lebensmittelchemie, -hygiene und -analytik, Ernährung, Toxikologie und Epidemiologie sowie Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Statistik und Tierschutz. Vorsitzende ist Professorin Dr. Monika Pischetsrieder von der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Das Gremium berät das BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung fachlich-wissenschaftlich bei seiner strategischen Entwicklung, der Besetzung von Abteilungsleitungen, unterstützt bei den Evaluierungen durch den Wissenschaftsrat und der Besetzung der am Institut angesiedelten Kommissionen.
Mehr erfahren: Externer Link:Wissenschaftlicher Beirat am BfR


