



„Nichts ist drinnen, nichts ist draußen: / Denn was innen, das ist außen“, heißt es in Goethes Gedicht „Epirrhema“, das sich der Betrachtung der Natur widmet. In übertragenem Sinn gilt das auch für viele Substanzen, mit denen sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) beschäftigt. Etwa für die „Ewigkeitschemikalien“ PFAS, die aus der Umwelt in den Menschen gelangen – also von außen nach innen. Es kann dann lange dauern, bis sie wieder „außen“ sind. Wenn auch keine Ewigkeit, wie Sie in unserem Schwerpunktthema zu PFAS erfahren können.
Blei, Mikroplastik und Viren in Lebensmitteln werden ebenfalls in dieser Ausgabe unseres Wissenschaftsmagazins „BfR2GO“ behandelt. Von außen nach innen: Ob Schwermetall, Kunststoff oder Mikroorganismus, sie alle machen nicht an der Grenze zu unserem Körper halt und verschaffen sich unerwünscht Einlass. Es ist Aufgabe des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung, mit dafür zu sorgen, dass sie so weit als möglich „außen“ bleiben.
Rohmilch, Lebensmittelfarbstoffe, Alternativen zu Tierversuchen – diese und weitere interessante Themen erwarten Sie noch in dieser Ausgabe. „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“, wusste schon Goethe. Ob drinnen oder draußen, eine vielseitige Lektüre wünscht
Dr. Tewes Tralau
Vizepräsident des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung