Hinweis zur Erscheinungsweise von BfR2GO

Das aktuelle BfR2GO ist soeben erschienen (Juni 2026). Die nächste Ausgabe kommt im Dezember 2026. Interner Link:Zum Abonnement

BfR2GO - Ausgabe 1/2025 - Nahrungsergänzungsmittel

Hand hält eine Pipette, aus der Flüssigkeit tropft, daneben offene kleine Behälter
Copyright Flasche: Krafla, Schein: Shadowstar / adobestock, Hand: Karsten Winegeart/unsplash

Zwischen Hype und Halbwissen Missverständnisse zu Nahrungsergänzungsmitteln auf dem Prüfstand

Hand hält eine Pipette, aus der Flüssigkeit tropft, daneben offene kleine Behälter
Copyright Flasche: Krafla, Schein: Shadowstar / adobestock, Hand: Karsten Winegeart/unsplash

Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel? Wenn ja, gehören Sie zu einer Mehrheit. In einer aktuellen Befragung im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) geben mehr als Dreiviertel der Befragten an, in den vergangenen zwölf Monaten ein Nahrungsergänzungsmittel (NEMkurz fürNahrungsergänzungsmittel) eingenommen zu haben.

Was Sie in dieser Ausgabe erwartet

Dr. Tewes Tralau
Copyright BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, Ihnen als neuer Vizepräsident des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung die aktuelle Ausgabe unseres Wissenschaftsmagazins BfR2GO vorstellen zu können. Der Schwerpunkt des Hefts liegt auf dem Thema Nahrungsergänzungsmittel (NEMkurz fürNahrungsergänzungsmittel) und verbreitete Irrtümer über diese in der Bevölkerung. So etwa die Annahme, dass es sich bei NEMs um freiverkäufliche (und zudem um behördlich geprüfte) Arzneimittel handelt. 

Dieser Nimbus trägt sicher dazu bei, dass Regale in Supermärkten und Drogerien gut mit den vitamin- und mineralienhaltigen Pillen und Pülverchen gefüllt sind. Doch wer sich ausgewogen ernährt, kann in der Regel auf diese „Zugaben“ verzichten.

Irrglauben kommt auch in der Wissenschaft vor, so viel Selbstkritik muss sein. „Warum die meisten veröffentlichten Forschungsergebnisse falsch sind“ – unter diesem provokanten Titel veröffentlichte Medizinforscher John Ioannidis von der Universität Stanford vor 20 Jahren eine Studie zu handwerklichen Mängeln in wissenschaftlichen Untersuchungen. Vieles hat sich seitdem gebessert, wie Ioannidis im Interview sagt. Aus Fehlern lernen: Auch damit trägt man zum Fortschritt in der Forschung bei. Den finden Sie im BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung auf vielerlei Feldern, wie die weiteren Heftthemen rund ums Grillen, scharfes Essen, das Ersetzen von Tierversuchen durch Miniatur-Organe und etliche mehr zeigen.

Eine geistig nahrhafte Lektüre wünscht

Dr. Tewes Tralau
Vizepräsident des BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung

Artikel der aktuellen Ausgabe

Highlights der aktuellen Ausgabe

  • Melone in der Sonne
    Copyright Scott Webb/unsplash

    Lebensmittelsicherheit im (Klima)Wandel

    Die globale Erwärmung mit all ihren Folgen bedroht Umwelt, Tiere, Pflanzen – und die Gesundheit des Menschen, indem sich das Risiko für lebensmittelbedingte Erkrankungen erhöht. Ein Überblick.

  • diverse Periodenprodukte
    Copyright Blut: Amir, Binde/Tasse: Morena @adobestock

    (K)Ein Grund, rot zu sehen

    Metalle, Pestizide, Biozide: Immer wieder kursieren Nachrichten über gesundheitsschädliche Stoffe in Periodenprodukten. Welche Risiken können von Tampons und Co. ausgehen?

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